Gott macht Urlaub


Wer meint, Gott würde nie Urlaub machen, täuscht sich. Das ist nämlich genau so unsinnig, als würde man glauben, Gott wohne in der Kirche. Natürlich geht er in Gottesdienste, oder trifft sich dort mit Leuten. Aber warum, um alles in der Welt, sollte er die ganze Woche dort sitzen und auf Sonntag warten? Und warum sollte er nicht auch in den Ferien sein? Ich zum Beispiel habe ihn schon öfter im Urlaub getroffen.

Nicht, dass man mich falsch versteht. Gott macht natürlich keinen Urlaub vom „Gott sein“. Das geht ja nicht. „Gott sein“ ist ja kein Beruf. Erstens kann man das nicht werden und zweitens, bekommt man nichts dafür bezahlt. Von wem auch? Anderes Beispiel: Angenommen Brad Pitt macht Ferien. Ob er will, oder nicht, er wird auch im Urlaub Brad Pitt sein. Und Gott bleibt immer Gott.

Mit Gott im Urlaub

Einer der Namen Gottes ist: „Ich bin da“ (Die Bibel, 2.Mose, Kapitel 3, Vers 14). Egal, ob man in der Kirche sitzt oder am Strand liegt, Gott ist da. Das Gute dabei ist, Gott ist kein allgegenwärtiger Oberinspektor, der alle kontrollieren will. Gott liebt uns Menschen. Er möchte einem nahe sein, wie ein sehr guter Freund. Gottes Nähe tut Menschen gut. Weil man sein kann, wie man wirklich ist, er kennt einen ja sowieso. Weil man nichts leisten muss. Weil man Schwächen haben darf. Weil Gott ein Freund ist, auch wenn man ihn noch gar nicht kennt.

Treffpunkt mit Gott

Ob man die Tage jetzt Urlaub hat, oder nicht, man kann sich mit Gott verabreden. Im Büro, im Flugzeug, im Meer, in den Bergen, im Dschungel. Vielleicht mit diesem Gebet: „Gott zeig mir wer Du bist.“, oder „Zeig mir, dass Du nahe bist.“ Denn er hat versprochen:

„Wenn ihr zu mir betet, will ich euch erhören, wenn ihr mich sucht, werdet ihr mich finden.“ (Die Bibel, Jeremia 29, Vers 13)

Autor: Miriam Hinrichs
Quelle: Jesus.ch

 

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